
„Auch in der dunkelsten Nacht leuchtet irgendwo ein Funke Hoffnung.“
Hallo liebe Leser*innen, meine Frau Mariya ist an Hautkrebs (schwarzes Melanom) erkrankt und obwohl die Chancen auf Heilung gering sind, geben wir die Hoffnung auf Leben und Gerechtigkeit nicht auf. Wir möchten Ihnen erzählen, warum wir uns dazu entschlossen haben, diese Website zu erstellen; welche Wünsche und Ziele in ihr stecken:
Wir wünschen uns als Familie noch möglichst viel Zeit miteinander.
Wir wünschen uns, dass Mariyas Zustand möglichst lange stabil bleibt und möchten deshalb zusätzlich zur Schulmedizin alternative und pflanzliche Therapien nutzen.
Wir brauchen finanzielle Unterstützung im Rechtsstreit gegen den Arzt (unsere Rechtsschutzversicherung trägt die Kosten nicht, da sie erst nach dem Schadensfall abgeschlossen worden ist). Denn in der Hoffnung auf ein wenig Gerechtigkeit haben wir einen Anwalt für Medizinrecht beauftragt.
Wir wollen alle Menschen sensibilisieren, auf sich selbst zu hörenund bei einem unguten Gefühl hartnäckig zu bleiben. An Krebs zu erkranken, ist ein schlimmes Schicksal, noch schlimmer ist es, keine Hilfe bekommen zu haben und nicht ernst genommen worden zu sein.
Denn dann hätte Mariya geheilt werden können–Hautkrebs ist im Anfangsstadium heilbar!
Wir möchten uns Ihnen, liebe Leser*innen, als Familie vorstellen und unsere Geschichte mit Ihnen teilen:
Mein Name ist Mariya und bin 42 Jahre alt.
Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein kranker Mensch hat nur einen: zu überleben. Seit 2016 bin ich mit einem wunderbaren Mann verheiratet und 2019 wurde unsere Tochter geboren, unser kleiner Schatz und unsere ganze Liebe. Und gerade als mir das Leben solche wunderbaren Geschenke macht, wird bei mir Malignes Melanom (Hautkrebs) diagnostiziert.... Mein Leben ist in ein Vorher und Nachher geteilt. Momentan arbeite ich nicht, weil ich wegen der vielen Termine und Krankenhausaufenthalte nicht kann. Trotz der dunklen Zeiten finde ich Freude, spiele mit meiner Tochter, male, koche gerne. Ich liebe es. Gäste zu Hause zu empfangen und mit ihnen Tee zu trinken, wahrscheinlich ist das meine Mentalität, denn ich bin in dem gastfreundlichen Land Kasachstan geboren und aufgewachsen. Ich habe deutsche Wurzeln.
Ich liebe Deutschland von ganzem Herzen und betrachte es als meine historische Heimat. Hier wurde mein Mann geboren, und hier wurde unsere Tochter geboren. In meinem Leben gab es viel Glück. Ich weiß nicht, warum es im Leben auch dunkle Zeiten gibt, wahrscheinlich, damit wir noch stärker werden. Liebe Menschen. ich wünsche Ihnen Glück und vor allem Gesundheit. Denn jeder hat dieses Leben verdient.
Mein Name ist Benedikt, ich bin 44 Jahre alt, Notfallsanitäter und wohne in Mannheim mit meiner wunderbaren Familie, meiner Tochter, 6 Jahre alt, und meiner liebevollen Frau Mariya.
Meine Frau Mariya lernte ich im Internet kennen. Sie kommt aus Kasachstan und ihre Muttersprache ist russisch.
Meine Schwiegermutter und ihre Schwester wohnen schon länger in Deutschland.
Trotz anfänglicher Sprachbarriere lernte ich meine Frau das erste Mal persönlich bei ihrer Familie kennen, als sie zu Besuch in Deutschland war und wir verliebten uns in einander und heirateten.
Einige Zeit später wurde unsere Tochter geboren.
Meine Frau bemerkte während der Schwangerschaft eine dezente Veränderung eines Muttermals.
Nach der Geburt unserer Tochter hatte meine Frau ein ungutes Gefühl, da das besagte Muttermal sich zunehmend optisch veränderte. Es wurde gröber und dunkler. Daraufhin besuchte meine Frau einen Hautarzt zur Kontrolle des Muttermals und erzählte in der Anamnese von dieser wahrgenommen Veränderung, Der Arzt meinte, man müsse es in drei Monaten erneut überprüfen. Zwischenzeitlich wollte sich meine Frau eine zweite Meinung einholen und wir entschlossen uns, einen anderen Hauarzt aufgrund von persönlicher Empfehlungen und den guten Bewertungen aufzusuchen. Dieser Arzt bagatellisierte die Veränderung mit der Aussage, es sei alles in Ordnung, meine Frau solle sich keine Sorgen machen. Von der Kompetenz des Arztes überzeugt, glaubten wir der Aussage und sahen keinen Grund, misstrauisch zu sein. Ein Jahr später besuchten wir deshalb denselben Arzt noch einmal, da sich das Muttermal in der Zwischenzeit erneut zunehmend im Aussehen verändert hat. Auch diesmal sagte der Arzt, es sei alles in Ordnung.
Meine Frau solle sich keine Sorgen machen. Nun wurden wir aber misstrauisch. da es augenscheinliche Veränderungen gab und schenkten der Aussage des Arztes kein Vertrauen mehr!
So machte meine Frau einen Termin bei einem anderen Hautarzt. Dort angekommen, erkannte der Arzt solort die Aullalligkeiten und operierte direkt am selben Tag das Muttermal und brachte dieses zur Biopsie.
Da traf uns der Schlag: Diagnose Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium.
Seit der Diagnose änderte sich unser Leben schlagartig, gefolgt von Sorgen. Angst und Panik.
Nach vielen Krankenhausaufenthalten und Therapien ist die Prognose zunehmend sehr schlecht und meine Frau hat traurigerweise nun das letzte e Stadium IV erreicht. Laut behandelnder Oberärztin wird das derzeitige noch übrig gebliebene Medikament/Therapie in absehbarer Zeit nicht mehr wirken.!
Es gibt leider derzeit keine spezialisierten neuen Medikamente auf dem Markt, welche das Wachstum und die Verbreitung der Metastasen stoppen und die derzeitigen Chancen einer Heilung ist sehr gering bis aussichtslos.
Aufgrund der schweren Erkrankung meiner Frau, den fortbestehenden allgegenwärtigen Sorgen und Kummer, den Arztterminen und Untersuchungen, ist unsere Alltag beeinträchtigt. Zumal das operierte Bein meiner Frau (fehlende Lymphknoten) immer dicker wird und sie zusätzlich einschränkt.
Leider haben wir in Mannheim keinerlei Angehörige, die uns unterstützen können.
Es gibt Bekannte von der Schule und vom damaligen Kindergarten, die ab und an unsere Tochter für ein paar Stunden zu sich nehmen können. Zudem habe ich großes Glück,. einen verständnisvollen Arbeitgeber zu haben und eine Wachenleiterin, die mich nach allen Kräften unterstützt, was nicht selbstverständlich ist.
Dafür bin ich sehr dankbar!
Wir versuchen trotz der Schwere der Diagnose unser Leben so gut es geht normal zu führen und genießen unsere, manchmal auch sehr kleinen, alltäglichen glücklichen Momente
Wir drei liehen das Meer und den Strand und machten gerne Familienurlaube in den Niederlanden. Ansonsten ist unser Familienleben recht klassisch. Ich gehe Vollzeit zur Arbeit und Mariya kümmert sich liebevoll um unsere Tochter, den Schrebergarten und arbeitete in einem Minijob. Unsere Tochter geht neben der Schule zum Kinderturnen, Handball und schwimmen, alles in einem Verein.
Wir sind glücklich und lieben unser Leben.
Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns mit einer Spende unterstützen wollen und diese Website teilen.
Wir haben die Hoffnung, dass viele von unserer Geschichte erfahren, damit meine Frau die Chance auf alternative Therapien (Hyperthermie, Vitamin B17 etc.) bekommt und ihr Zustand so lange wie möglich stabil bleibt.
Unsere Tochter, Mariya und ich sind dankbar für jeden weiteren Tag, den wir als Familie miteinander verbringen können.
Mit den besten Wünschen
Mariya und Benedikt
Dankbarkeit in Worten
Wir sind zutiefst dankbar für jede Spende, die wir erhalten. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, Mariya und ihrer Familie in dieser herausfordernden Zeit beizustehen. Gemeinsam können wir einen positiven Unterschied bewirken und Hoffnung schenken. Danke, dass Sie Teil dieser Bewegung sind.